Hallo ihr Lieben,
fĂŒr die, die mich noch nicht kennen: Ich bin Johanna, 18 Jahre alt, komme aus Karlsruhe und starte im September in mein Weltfreiwilligendienst (WFD) in Tansania. đ

Hier möchte ich Euch auf meiner Reise durch den WFD mitnehmen – mit Bildern, Erfahrungen und persönlichen EindrĂŒcken. Ich freue mich ĂŒber alle, die regelmĂ€Ăig vorbeischauen und mitlesen! Wie oft neue BeitrĂ€ge erscheinen, kann ich noch nicht genau sagen, aber ich gebe mein Bestes, den Blog lebendig zu halten.
Nach dieser kleinen Einleitung, möchte ich Euch noch ein bisschen von meiner Organisation, meinem Einsatzland und meiner Einsatzstelle erzÀhlen.
Ich mache meinen WFD ĂŒber den BDKJ im Bistum Bamberg. Der BDKJ schickt seit 2008 Freiwillige in verschiedene LĂ€nder â unter anderem nach Tansania, Peru, Indien und in den Senegal. Ich freue mich total, Teil dieses Programms zu sein und bin gespannt, was mich erwartet!
Aber warum mache ich eigentlich einen WFD und warum auch noch in Tansania?
Seit ich klein bin, haben meine Familie und ich immer viele Reisen unternommen. 2011 ging es dann auch nach Kenia, ich war zwar erst vier, aber die Reise hat mich trotzdem total beeindruckt. Vor allem auch die Bilder, die ich mir spÀter angeschaut habe, sind mir bis heute im Kopf geblieben.
FĂŒr mich stand eigentlich schon immer fest: Ich will irgendwann fĂŒr lĂ€ngere Zeit ins Ausland. Als es dann mit einem Schulauslandsjahr nicht geklappt hat, war klar, dass ich das nach dem Abi machen will. Die Idee mit dem FSJ kam dann recht schnell, auch weil mein Vater damals sein FSJ in Israel gemacht hat und mein Bruder in Peru.
Eine meiner gröĂten Leidenschaften sind einfach Reisen, neue Kulturen, Menschen und Sprachen kennenzulernen. Was eignet sich da also besser als ein WFD?

Ich lebe dort in dem kleinen Dorf âRulenge-Ngaraâ ganz im Westen von Tansania. Zusammen mit einer anderen Freiwilligen, Philippa, wohne ich dort in einer WG. Wir arbeiten gemeinsam in einem Waisenhaus mit etwa 35 Kindern im Alter von 0 bis 12 Jahren. Viele von ihnen kommen aus schwierigen familiĂ€ren VerhĂ€ltnissen oder sind ganz ohne Eltern aufgewachsen. Ohne das Waisenhaus hĂ€tten die meisten von ihnen kaum eine Chance zu ĂŒberleben. Auch wenn sie dort gut versorgt werden, leben sie in Armut und ihre Zukunftsperspektiven sind leider oft alles andere als gut.
Meine Aufgaben vor Ort werden unter anderem die Kinderbetreuung, das Planen und DurchfĂŒhren von Freizeitangeboten, Musizieren, Basteln, Spielen und Kochen umfassen. AuĂerdem werde ich die Kinder in der Pflege unterstĂŒtzen, wie bspw. beim Essen, Anziehen, Wickeln und Waschen. In den lĂ€ndlichen Regionen Afrikas werden immer mehr Einrichtungen benötigt und aufgebaut, um den Menschen vor Ort direkt zu helfen. Schon durch meine Reisen mit meiner Familie habe ich erlebt, wie groĂ die Ungerechtigkeit und Ungleichheit in dieser Welt ist. Nun möchte ich meinen eigenen Beitrag in der Welt leisten, indem ich die Arbeit vor Ort im Waisenhaus sehr gerne unterstĂŒtze und mich tatkrĂ€ftig einbringe.

FĂŒr meinen WFD habe ich einen Spendenaufruf gestartet und jetzt schon einiges gesammelt. FĂŒr alle, die dafĂŒr gespendet haben, möchte ich mich von ganzem Herzen bei euch bedanken. Ăber jeden Beitrag, egal wie groĂ oder klein dieser war, habe ich mich sooo sehr gefreut.
Tja und jetzt? In 12 Wochen flieg ich schon los. Wir haben jetzt noch einige Vorbereitungsseminare, sodass wir so gut wie möglich vorbereitet sind. Und dann gehts auch los.
So, das wars dann tatsĂ€chlich auch schon mit dem 1. Blogeintrag. Der nĂ€chste kommt dann wahrscheinlich auch erst, wenn ich schon in Tansania bin. Am Ende der Seite könnt ihr den Blog gerne abonnieren, dann werdet ihr immer informiert, wenn ich einen neuen Eintrag veröffentlicht habe. Ich freue mich natĂŒrlich auch sehr ĂŒber Fragen und Kommentare. đ
Also dann, tuonane hivi karibuni, bis bald
Eure Johaenski
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